DIE STORY, wie ich zu dem Unternehmer wurde, der ich bin:
Ich liebe es, Geschichten zu erzählen.
Ich habe zwei kleine Söhne und bin jedes Mal fasziniert,
wenn sie zusammen mit mir in Geschichten eintauchen
und sich voll und ganz mit den Helden identifizieren können.
2023 begann ich meine Leidenschaft zu einem Beruf zu machen.
Ich besaß zu diesem Zeitpunkt bereits 2 Buchläden, wollte aber mehr.
Ich ließ mich als Geschichtenerzähler für Kinder ausbilden
und war Feuer und Flamme.
Ich besuchte Kindergärten und bemerkte,
wie sich nicht nur die Sprache der Kinder von Besuch zu Besuch entwickelte. Nein, es zeigten sich auch ganz persönliche Entwicklungen.
Als Geschichtenerzähler konnte ich mit den Kindern auf eine Weise sprechen, die den Erziehern vorenthalten war.
Durch Bewegungen und Interaktion wurden die Kinder selbst ein Teil der Geschichte. Ich entlockte schüchternen Jungen laute Worte
und konnte mit meinen Erzählungen wilde Mädchen bändigen.
Ich bekam sooo viel positives Feedback von den Erziehern und den Kindern, dass es mich richtig motivierte, daraus ein echtes Unternehmen zu bauen.
Ich wollte viele Geschichtenerzählende einstellen,
die mit mir durch die Kindergärten ziehen. Ich wollte etwas verändern.
Ich wollte bei den Kleinen etwas Großes bewirken.
Ein befreundeter Unternehmer teilte meine Vision
und stellte mir Geld zur Verfügung.
Außerdem hatte ich eine gemeinnützige Firma gegründet,
um Stiftungsgelder zu bekommen.
Ich war voll on Fire ein großes Rad zu drehen.
Ich telefonierte Kindergärten und Stiftungen ab und versuchte Sie von meiner Idee zu überzeugen.
Ich bekam vereinzelte Aufträge,
aber meistens brachte ich das Geld meines Freundes mit.
Ich dachte, das wird schon.
Ich hatte gelernt, wenn es einen hohen Mehrwert gibt,
dann wird man irgendwann auch finanzielle Lösungen finden.
Ich hatte so viel gelernt und meine Hoffnung war riesig.
Doch leider ist Hoffnung manchmal ein schlechter Ratgeber
und ich bekam für alle meine Projekte keine Anschlussfinanzierung
und irgendwann war die Spende aufgebraucht.
(Ich konnte nicht nachhaltig von meiner Idee leben
und schon gar keine weiteren Angestellten einstellen.)
Inmitten dieser inneren Unruhe hatte ich wöchentliche Videocalls
mit meinem Freund und ehemaligen Radprofi Christian.
Ich saß in einem kleinen Besprechungsraum – einer unscheinbaren Nische, in der ein Teppich die Wände schützt und den Klang dämpft.
„Christian, das hat alles keinen Sinn! Ich muss meine Idee begraben,
obwohl ich doch soviel zu geben habe und bewirken kann!
Ich muss einsehen, dass es manchmal nicht reicht gut zu sein.
Ich habe soviel Zeit und Geld investiert
und stehe doch mit leeren Händen da.
Ich weiß nichts mit mir anzufangen. Ich kann nirgendwo anknüpfen.
Trotz unzähliger Unternehmerseminare und intensiver persönlicher Weiterentwicklung weiß ich nicht mehr, was ich wirklich will
und wohin meine Reise gehen soll. Ich weiß nicht mehr weiter.“
Wir unterhalten uns. Ich bin am Boden. Christian baut mich auf.
Plötzlich stellt er die Frage, die alles verändert:
"Johann, was kannst du eigentlich wirklich gut?“
"Radfahren und Geschichten erzählen, das kann ich richtig gut!“
Christian fügt mit der Klarheit eines alten Freundes hinzu:
"Radprofi wirst du nicht, aber wenn du das mit den Geschichten
als Storytelling für Unternehmer betreibst, kannst du damit Menschenleben verändern.“
Mir fällt es wie Schuppen von den Augen: „JAA, klar, was denn sonst!“
Mir wird klar, dass ich schon immer Storytelling nutzte–
in unzähligen Bewerbungen für Freunde, bei Medienauftritten
in Radio- und Fernsehsendungen sowie beim Aufbau
meiner eigenen Unternehmen und natürlich in den Kindergärten
und meinen Buchläden.
Ich bin ein Geschichtenerzähler, ein Storyteller.
Diese Wahrheit, so alt wie ich selbst, ist zugleich der Schlüssel
zu meiner neuen Identität.
Ich verkünde: “Oh Mann, ja klar, ich bin jetzt Storyteller!“
Schon am nächsten Tag bestätigte sich der Wandel.
Ein Freund von Christian beauftragte mich mit einer ersten Story,
die sogleich Unglaubliches bewirkte.
Mit dieser Story konnten wir in einer Geschwindigkeit
auf einer Messe Menschen begeistern,
wie es ohne Geschichte niemals möglich gewesen wäre.
Heute, ein Jahr später, habe ich zahlreiche Geschichten geschrieben,
die nicht nur meine Familie ernähren, sondern auch den Lebenssinn
meiner Kunden neu entfachen.
Ich habe einem Unternehmer, der sich jahrelang der falschen Erzählung hingegeben hat, geholfen die wahre Geschichte erzählen.
Ich habe gestandene Unternehmer mit ihrer STORY so tief berührt,
dass sie anfingen zu weinen.
Ich habe eine Unternehmerin, die mir stundenlang erzählte,
dass Emotionen nicht wichtig seien, ganz tief im Herzen berührt.
Ich habe Storytelling für sie greifbar und erfahrbar gemacht.
Für sie habe ich DIE STORY geschrieben,
die sie zu den Unternehmern formte, die sie heute sind.
Diese Reise – vom Klang der kindlichen Worte im Kindergarten
über die Selbstzweifel bei der Unternehmenssuche
bis hin zum Entdecken meiner wahren Aufgabe –
zeigt mir jeden Tag:
DIE STORY hat die Macht, Welten zu verändern.
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